Filip B. Antonijevic

In einem lichtdurchfluteten Raum steht ein breitschultriger Mann. Er führt mit sicheren Bewegungen einen breiten Pinsel über großflächige Formate, lässt ihn, eingetaucht in kräftige Farben, einen rauhen Duktus, eine unverkennbare Struktur auf der Leinwand hinterlassen. Filip B. Antonijevic steht in seinem Käftertaler Atelier und malt Bilder, die ihm aus der Seele sprechen. In ihrem Erzählen, das sich vom Gegenständlichen ins Abstrakte wandelt, gehen sie häufig von seinen Erinnerungen an Serbien, seinem Heimatland, aus. Hierin oszillieren sie zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sind ganz dialektisch und suchen zu verorten – vorallem Filip selbst, der sich durch seine Kunst mit seiner Identität konfrontiert fühlt.

Text: Janneke Meissner

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